(Rezension) That Thing Between Eli and Gwen von J. J. McAvoy

Titel: That Thing Between Eli and Gwen
Autorin: J. J. McAvoy
Sprache: Englisch
Seitenanzahl: 278
Verlag: NYLA
Erscheinungsdatum: 21. April 2016
Meine Wertung: 5/5












I should have seen the signs that morning.
Eli Davenport thinks he’s found the perfect woman to be his wife. She’s a doctor, like he is. She’s brilliant, like he is. And she’s wealthy, like he is. 
Guinevere 'Gwen' Poe thinks her fiancé is the perfect man. He’s handsome, successful and he was her first… 
But when Eli’s bride runs off with Gwen’s fiancée on his wedding day, they are left to pick up the broken pieces of each other... 
Quelle: Amazon


Eli dachte, er hätte die perfekte Frau gefunden: wunderschön, klug und Ärztin, genau wie er. Und auch Gwen ist überglücklich mit ihrem Verlobten. Doch als Gwens Verlobter mit Elis Braut an seinem Hochzeitstag davon läuft, bleiben die beiden alleine zurück. Obwohl beide nun wirklich lieber für sich seien wollen, um ihre Wunden zu lecken, laufen sie sich doch ständig über den weg. Ihr gemeinsamer Schmerz bringt sie näher, doch reicht es für mehr als nur Freundschaft oder ist ihr Glaube an die wahre Liebe nun für immer verloren?

Das Konzept der Geschichte hat mich sofort angesprochen und interessiert, da ich diese Idee so noch nie in einem anderen Buch vorgefunden habe. Aber nicht nur der Grundgedanke hinter der Geschichte ist gelungen, sondern auch die Umsetzung konnte mich wirklich begeistern und überzeugen. Eli scheint zuerst ein richtiger Mistkerl zu sein. In seinem Schmerz stößt er alle von sich weg, besonders Gwen, welche ebenfalls sein Schicksal teilt. Sie erinnert ihn kontinuierlich an den schrecklichsten Tag seines Lebens und somit würde er sie am liebsten nie wieder sehen. Trotzdem habe ich ihn nie als unsympathisch empfunden, sondern hatte von Anfang an Mitgefühl mit seiner Situationen. Außerdem reagiert Gwen gelassen und cool auf seine Gemeinheiten, so dass diese sich rasch zu lustigen Schlagabtäuschen entwickeln und aus der flüchtigen Bekanntschaft der Protagonisten eine Freundschaft, oder wie die beiden Protagonisten es selbst bevorzugt nennen, Nicht-Freundschaft wird. Und als Gwen für Eli mehr wird, als nur die Verlobte des Mannes, der seine Braut gestohlen hat, fängt er auch an, sich Gedanken um und Sorgen über sie zu machen. Dann kann man eine Seite an ihm sehen, die zuvor tief unter seinem Schmerz vergraben war. Auch Gwen sieht diese Seite und lässt sich somit nicht so leicht verscheuchen. Gwen ist eine der liebenswertesten Protagonistinnen, die mir je über den Weg gelaufen ist. Trotz ihrer Stärke und Abgebrühtheit, die sie dazu verleiten, den Mund aufzumachen und es Eli für seine Sprüche heimzuzahlen, hat sie eine süße, lustige und verpeilte Art, was zusammen die perfekte Mischung ergibt. Zudem ist sie kein Stück abgehoben oder arrogant, obwohl sie durch ihre überaus erfolgreiche Karriere als Künstlerin zur New Yorker Oberschicht gehört. Allerdings macht sie sich nicht viel aus Geld und zählt sich selbst auch nicht zu den Millionären.
Zusammen geben Eli und Gwen ein tolles Paar ab. Sie sind sowohl beste Freunde, die immer miteinander scherzen und gleichzeitig betrunken mitten in der Nacht tiefsinnige Unterhaltungen über den Sinn des Lebens führen können, wie auch Partner, die sich respektieren, beschützen und lieben. Sobald die beiden zusammengefunden haben, konnte ich mich gar nicht mehr daran erinnern, wie es war, als sie noch nicht im Doppelpack zu finden waren.
Aber auch die Nebencharaktere haben diese Geschichte zu einem besonderen Lesevergnügen gemacht. Jeder war für sich außergewöhnlich und liebenswert und sie konnten mich durch ihre ganz eigene Persönlichkeit verzaubern.
Auch wenn man denken könnte, dass der Verlauf der Geschichte, wie auch das Ende sehr vorhersehbar sein könnten, muss ich da widersprechen. Durch Nebenhandlungen, die mit dem Haupthandlungsstrang verbunden sind, bleibt die Geschichte spannend und vielschichtig und auch das Ende konnte mich nochmals überraschen. Innerlich war ich schon dabei mich von den Charakteren zu verabschieden, als die Geschichte nochmals spannend wurde und eine klitzekleine Wendung genommen hat.
Der Epilog war zum Schluss noch super witzig und romantisch und hat die Geschichte somit perfekt ausklingen lassen.
Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und gut zu verstehen. Das wird mit ziemlicher Sicherheit nicht das einzige Buch der Autorin sein, dass ich lesen werde.
Eigentlich wollte ich gar nicht so viel schreiben, aber das Buch bringt mich einfach zum Schwärmen.
Ich bin begeistert. That Thing Between Eli and Gwen hat alles, was das perfekte New Adult Buch braucht: Eine gute Idee, eine noch bessere Umsetzung, sowieso zwei großartige Protagonisten, die perfekt harmonieren. Der angenehme Schreibstil trägt zusätzlich zum Wohlfühlen bei und ein tolles Ende rundet die Handlung erstklassig ab. Ich vergebe 5 von 5 Traumtänzerinnen:

Vielen Dank an Netgalley für das Rezensionsexemplar.

I’m a twenty-year-old something born in Montreal, Canada but currently living in Virginia for school. I would tell you want my major is however after two years I still have no idea what I’m doing.
So I’m a writer (duh that’s how you found me), movie enthusiast, and self-proclaimed chef. I love music even though I can’t sing or dance to save my life. (That doesn’t necessarily stop me but you’ve been warned.)
I started Ruthless People the summer of 2013 in hopes of giving myself a new type of love and crime drama. I never knew so many people thought like me! I feel truly blessed to have fans like you all! Writing is my true love and having you all enjoy my words is a dream come true.
Quelle: Goodreads

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